Internetkriminalität – Achtung bei Corona

Aktuelle Themen wie der Coronavirus bieten eine ideelle Basis für Kriminalität im Netz.

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg warnt im Zusammenhang mit COVID-19 vor gefälschten Anträgen auf Soforthilfe.

Im Internet wurden Seiten entdeckt, auf denen Unternehmer aufgefordert werden, Antragsformulare mit Ihren Daten zu befüllen und anschließend hochzuladen.

Teilweise seien Unternehmer auch telefonisch kontaktiert und auf diese Seiten zur Beantragung der Soforthilfe hingewiesen worden

Bleiben Sie bei Aktivitäten im Internet misstrauisch und prüfen Sie, bevor Sie Anhänge laden oder Links auf unsichere Seiten folgen.

Insbesondere bei erhaltenen E-Mails kann es sehr schwierig sein, eine Fälschung zu erkennen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt den 3-Sekunden-Sicherheits-Check.

 

Ob eine E-Mail vertrauenswürdig ist, sollte vor dem Öffnen anhand von drei Fragen überprüft werden:

·        Ist der Absender bekannt?

·        Ist der Betreff sinnvoll?

·        Wird der Anhang von diesem Absender erwartet?

 

Lassen Sie sich nicht durch einen Betreff wie „Eilig“, „Wichtig“, „Rechnung“ oder „Mahnung“ unter Druck setzen. Überlegen Sie bei Erhalt einer Rechnung zuerst, welcher Bestellung diese Rechnung zugeordnet werden kann, bevor Sie den Anhang laden.

Aktuell wird durch vermeintlich seriöse Phishing-E-Mails zu Corona versucht, Ihre E-Mail-Anmeldedaten auszuspähen.

Die Sicherheitsfirma Kaspersky warnt z.B. vor gefälschten Nachrichten des Centers for Desease Control and Prevention CDC: https://www.kaspersky.de/blog/coronavirus-phishing/22112/

Auch Trend Micro-Sicherheitsforscher weisen auf neue Attacken im Zusammenhang mit Corona hin: blog.trendmicro.de/coronavirus-als-koeder-in-spam-malware-und-boesartigen-domaenen/